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Rasse Standard: Lhasa Apso


FEDERATION CYNOLOGIQUE INTERNATIONALE (AISBL)
SECRETARIAT GENERAL: 13, Place Albert 1er B – 6530 Thuin (Belgique)
24.06.2015 / DE
FCI – Standard Nr. 227
LHASA APSO

ÜBERSETZUNG: Internationaler Klub für Tibetische Hunderassen
e.V., ergänzt und überarbeitet Christina Bailey / Offizielle
Originalsprache (EN).
URSPRUNG: Tibet (China).
PATRONAT: Groβbritannien.
DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN
OFFIZIELLEN STANDARDS: 18.03.2015.
VERWENDUNG: Begleithund.
KLASSIFIKATION FCI: Gruppe 9 Gesellschafts- und
Begleithunde.
Sektion 5 Tibetische Hunderassen.
Ohne Arbeitsprüfung.
KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS: Der Lhasa Apso
kommt von Tibet, wo viele in groβen Höhen leben und das Klima
streng sein kann. Er muss ein zäher kleiner Hund sein, um diesen
Konditionen Widerstand zu leisten und dieses hatte einen groβen
Einfluss auf seine Entwicklung. Sein langes, hartes Haar mit seiner
dichten Unterwolle dient als Isolation im Winter und das Kopfhaar,
welches nach vorne über die Augen fällt, schützen diese vor dem
Wind, Staub und grellem Licht.
Der Apso ist eine von mehreren östlichen Rassen, die in den Westen
gekommen sind. Der erste Apso kam in den frühen 20iger Jahren
nach Groβbritannien und wurde schon bald danach in London
ausgestellt. Als sie das erste Mal in Groβbritannien gesehen wurden,
wurden sie mit anderen zotteligen orientalischen Hunden
verwechselt und als „Lhasa Terriers“ bezeichnet. Später wurde dann
ein Unterschied gemacht, speziell zwischen dem Apso und dem
Tibet Terrier, welcher wahrscheinlich hinter den frühen Apsos
gewesen ist. Der Lhasa Apso Rasseklub wurde im Jahr 1933 in
Groβbritannien gegründet.

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD: Gut ausgewogen,
robust, üppig behaart, ohne Übertreibung.
WICHTIGE PROPORTIONEN:
Die Länge von der Spitze des Schulterblatts bis zum Ende des
Sitzbeinhöckers ist grösser als die Höhe bis zum Widerrist.
VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN): Lebhaft und
anmassend. Wachsam, ausgeglichen, Fremden gegenüber allerdings
etwas zurückhaltend.
KOPF: Üppiges Kopfhaar, das gut nach vorne über die Augen fällt;
welches aber nicht die Fähigkeit des Hundes gut zu sehen
beeinträchtigen soll, gut ausgebildeter Bart und Backenbart.
OBERKOPF
Schädel: Mässig schmal, ab Augenbereich nach hinten allmählich
abfallend, nicht ganz flach, aber auch nicht gewölbt, kein Apfelkopf.
Stopp : Mittelmäβig.
GESICHTSSCHÄDEL:
Nasenschwamm: Schwarz.
Fang: ungefähr 4 cm Lang, aber nicht quadratisch; der Abstand von
der Nasenspitze bis zu den Augen entspricht ungefähr einem Drittel
der gesamten Länge von der Nasenspitze zum hinteren Schädelende.
Nasenrücken gerade.
Kiefer / Zähne: Die obere Schneidezahnreihe soll knapp hinter die
untere Schneidezahnreihe beiβen, d.h. eine umgekehrte Schere
bilden. Die Schneidezahnreihen sollen Linien bilden, die so breit und
so gerade wie nur möglich sind. Vollzahnigkeit ist erwünscht.
AUGEN Dunkel, mittelgroβ, nach vorne gerichtet eingesetzt, oval,
weder groβ oder voll, noch klein und tiefgebettet; es darf weder im
oberen noch im unteren Augenbereich weiβ sichtbar sein.
OHREN: Hängend, stark behaart.

HALS: Kräftig und gut gebogen.
KÖRPER: Ausgewogen und kompakt.
Obere Profillinie: Gerade.
Lenden: Stark.
Brust: Rippen reichen gut zurück.
RUTE: Hoch angesetzt, gut über dem Rücken aber nicht wie ein
« Topfhenkel » getragen. Oft am Rutenende mit einem Knick; reich
behaart.
GLIEDMASSEN
VORDERHAND:
Schulter: Gut schräg zurückgelagert.
Unterarm: Vorderläufe gerade und üppig behaart.
Vorderpfoten: Rund, Katzenpfoten ähnlich mit festen Ballen. Gut
behaart.
HINTERHAND:
Allgemeines: Gut entwickelt und bemuskelt. Gut gewinkelt. Üppig
behaart.
Hintermittelfuβ: Hacken von hinten gesehen parallel und nicht zu
nah bei einander stehend.
Hinterpfoten: Rund, Katzenpfoten ähnlich mit festen Ballen. Gut
behaart.
GANGWERK: Frei und flott.
HAARKLEID
Haar: Langes Deckhaar, schwer, gerade und hart, nicht wollig oder
seidig. Mittelmäβig viel Unterwolle. Das Haar darf niemals die
Bewegung beeinträchtigen.
Farbe: Gold, sandfarben, honigfarben, dunkel-grizzle, schieferfarben,
rauchgrau, zweifarbig, schwarz, weiβ oder bräunlich. Alle Farben
sind gleichermaβen erlaubt.

GRÖSSE: Ideale Widerristhöhe: 25 cm für Rüden, Hündinnen etwas
kleiner.
FEHLER: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss
als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem
Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen
Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes zu
beachten ist.
DISQUALIFIZIERENDE FEHLER:
• Aggressive und übermäβig ängstliche Hunde.
• Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder
Verhaltensstörungen aufweisen.
N.B.
• Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden
aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.
• Zur Zucht sollen ausschließlich funktional und klinisch
gesunde, rassetypische Hunde verwendet werden.
Die letzten Änderungen sind in Fettschrift

Lhasa Apso Welpen kaufen Österreich

Lhasa Apso

FEDERATION CYNOLOGIQUE INTERNATIONALE (AISBL) SECRETARIAT GENERAL: 13, Place Albert 1er B – 6530 Thuin (Belgique) 24.06.2015 / DE FCI – Standard Nr. 227 LHASA APSO ÜBERSETZUNG: Internationaler Klub für Tibetische Hunderassen e.V., ergänzt und überarbeitet Christina Bailey / Offizielle Originalsprache (EN). URSPRUNG: Tibet (China). PATRONAT: Groβbritannien. DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN OFFIZIELLEN STANDARDS: 18.03.2015. VERWENDUNG: Begleithund. KLASSIFIKATION FCI: Gruppe 9 Gesellschafts- und Begleithunde. Sektion 5 Tibetische Hunderassen. Ohne Arbeitsprüfung. KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS: Der Lhasa Apso kommt von Tibet, wo viele in groβen Höhen leben und das Klima streng sein kann. Er muss ein zäher kleiner Hund sein, um diesen Konditionen Widerstand zu leisten und dieses hatte einen groβen Einfluss auf seine Entwicklung. Sein langes, hartes Haar mit seiner dichten Unterwolle dient als Isolation im Winter und das Kopfhaar, welches nach vorne über die Augen fällt, schützen diese vor dem Wind, Staub und grellem Licht. Der Apso ist eine von mehreren östlichen Rassen, die in den Westen gekommen sind. Der erste Apso kam in den frühen 20iger Jahren nach Groβbritannien und wurde schon bald danach in London ausgestellt. Als sie das erste Mal in Groβbritannien gesehen wurden, wurden sie mit anderen zotteligen orientalischen Hunden verwechselt und als „Lhasa Terriers“ bezeichnet. Später wurde dann ein Unterschied gemacht, speziell zwischen dem Apso und dem Tibet Terrier, welcher wahrscheinlich hinter den frühen Apsos gewesen ist. Der Lhasa Apso Rasseklub wurde im Jahr 1933 in Groβbritannien gegründet. ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD: Gut ausgewogen, robust, üppig behaart, ohne Übertreibung. WICHTIGE PROPORTIONEN: Die Länge von der Spitze des Schulterblatts bis zum Ende des Sitzbeinhöckers ist grösser als die Höhe bis zum Widerrist. VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN): Lebhaft und anmassend. Wachsam, ausgeglichen, Fremden gegenüber allerdings etwas zurückhaltend. KOPF: Üppiges Kopfhaar, das gut nach vorne über die Augen fällt; welches aber nicht die Fähigkeit des Hundes gut zu sehen beeinträchtigen soll, gut ausgebildeter Bart und Backenbart. OBERKOPF Schädel: Mässig schmal, ab Augenbereich nach hinten allmählich abfallend, nicht ganz flach, aber auch nicht gewölbt, kein Apfelkopf. Stopp : Mittelmäβig. GESICHTSSCHÄDEL: Nasenschwamm: Schwarz. Fang: ungefähr 4 cm Lang, aber nicht quadratisch; der Abstand von der Nasenspitze bis zu den Augen entspricht ungefähr einem Drittel der gesamten Länge von der Nasenspitze zum hinteren Schädelende. Nasenrücken gerade. Kiefer / Zähne: Die obere Schneidezahnreihe soll knapp hinter die untere Schneidezahnreihe beiβen, d.h. eine umgekehrte Schere bilden. Die Schneidezahnreihen sollen Linien bilden, die so breit und so gerade wie nur möglich sind. Vollzahnigkeit ist erwünscht. AUGEN Dunkel, mittelgroβ, nach vorne gerichtet eingesetzt, oval, weder groβ oder voll, noch klein und tiefgebettet; es darf weder im oberen noch im unteren Augenbereich weiβ sichtbar sein. OHREN: Hängend, stark behaart. HALS: Kräftig und gut gebogen. KÖRPER: Ausgewogen und kompakt. Obere Profillinie: Gerade. Lenden: Stark. Brust: Rippen reichen gut zurück. RUTE: Hoch angesetzt, gut über dem Rücken aber nicht wie ein « Topfhenkel » getragen. Oft am Rutenende mit einem Knick; reich behaart. GLIEDMASSEN VORDERHAND: Schulter: Gut schräg zurückgelagert. Unterarm: Vorderläufe gerade und üppig behaart. Vorderpfoten: Rund, Katzenpfoten ähnlich mit festen Ballen. Gut behaart. HINTERHAND: Allgemeines: Gut entwickelt und bemuskelt. Gut gewinkelt. Üppig behaart. Hintermittelfuβ: Hacken von hinten gesehen parallel und nicht zu nah bei einander stehend. Hinterpfoten: Rund, Katzenpfoten ähnlich mit festen Ballen. Gut behaart. GANGWERK: Frei und flott. HAARKLEID Haar: Langes Deckhaar, schwer, gerade und hart, nicht wollig oder seidig. Mittelmäβig viel Unterwolle. Das Haar darf niemals die Bewegung beeinträchtigen. Farbe: Gold, sandfarben, honigfarben, dunkel-grizzle, schieferfarben, rauchgrau, zweifarbig, schwarz, weiβ oder bräunlich. Alle Farben sind gleichermaβen erlaubt. GRÖSSE: Ideale Widerristhöhe: 25 cm für Rüden, Hündinnen etwas kleiner. FEHLER: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes zu beachten ist. DISQUALIFIZIERENDE FEHLER: • Aggressive und übermäβig ängstliche Hunde. • Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstörungen aufweisen. N.B. • Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden. • Zur Zucht sollen ausschließlich funktional und klinisch gesunde, rassetypische Hunde verwendet werden. Die letzten Änderungen sind in Fettschrift

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